Die Therapien - Teil 3

Massagen

Klassische Massagetherapie
Die Massage ist ein anerkanntes Heilmittel zur Behandlung von schmerzhaften Muskelverspannungen und deren Folgebeschwerden wie z.B. Kopfschmerz und stressbedingte Erschöpfungssyndrome. Es wird eine Vielzahl manueller Techniken (Streichungen, Knetungen, Vibrationstechniken, Klopfungen) angewandt, die unterschiedliche Auswirkungen auf Haut, Bindegewebe, Muskulatur und Lymphe durch verschieden starke Berührungsreize haben. Die Wirkungen sind Durchblutungsförderung, muskuläre und psychische Entspannung, Schmerzlinderung und Verbesserung des venösen Blut- und Lymphabflusses.

Zur Vorbereitung der Massage empfiehlt sich eine Wärmeanwendung in Form von Fango oder heißer Rolle. Eine klassische Massagetherapie kann sinnvoll durch eine aktive Übungsbehandlung ergänzt werden. Eine spezielle form der Massage ist die Lymphdrainage.


Lymphdrainage
Das Anwendungsgebiet der manuellen Lymphdrainage ist hauptsächlich die Behandlung der von Lymphstau betroffenen Körperregionen, der sich vorwiegend durch Anschwellen der Extremitäten (Arm oder Bein) oder des Rumpfes darstellt. Ein Lymphstau kann z.B. durch Verletzungen, Operationen, Entfernen von Lymphknoten bei einer Krebserkrankung entstehen. Durch sanfte kreisförmige oder ausstreichende Verschiebetechniken wird Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphsystem verschoben.


Fußreflexzonenmassage
Die Reflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, die in ihrer therapeutischen Ausprägung zu den alternativmedizinischen Behandlungsverfahren gezählt wird. Diese Methode kann in der Physiotherapie und der Schmerztherapie übliche medizinische Verfahren ergänzen und eine Verbesserung des Wohlgefühls unterstützen. Die bei der Reflexzonenmassage gemeinten Reflexzonen im Körper sollen alle Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche und im Hautunterhautbereich spiegeln.